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Irreführende Vorurteile
Die meisten Menschen kennen Wikipedia. Allerdings ist Wikipedia nur ein Aspekt eines Wiki und nicht die wirkliche Welt im Unternehmen. Lesen Sie, welche Vorurteile gegenüber Wikipedia existieren und ob sie auch für Unternehmens-Wiki zutreffen.

"Es wird zerstört"

Dies ist die erste Aussage, die Leute machen, wenn sie über ein Unternehmens-Wiki nachdenken. Dies trifft aber einfach aus mehreren Gründen nicht zu:
  • Confluence merkt sich zu jeder Änderung, wer sie wann gemacht hat - anonyme Zugriffe und Änderungen kann man einfach ausschalten.
  • Die Einträge stammen von Kollegen, somit ist es unwahrscheinlich, dass jemand anecken möchte.
  • Politik, Religion und Sport sind nur selten Themen für ein Unternehmens-Wiki. Folglich entfallen auch die emotionalsten Themen, die zu Vandalismus führen.

"Ich möchte nicht, dass jeder schreiben kann, was er will!"
Wenn man sich als Beispiel das interne Wiki bei Atlassian selbst ansieht, so kann hier jeder im Unternehmen Einträge bearbeiten. Eine Ausnahme gibt es nur für die Seiten der Personalabteilung. Erstaunlicherweise kann man aber feststellen, dass nur sehr wenige Mitarbeiter die Seiten von anderen verändern, obwohl sie die Berechtigung und auch die organisatorische Erlaubnis dazu haben. Stattdessen hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Mitarbeiter eher Kommentare hinzufügen als Seiten zu verändern.

Vielleicht ist dies so, weil Meinungen keine Fakten sind. Die Mitarbeiter fügen ihre Meinungen eher als Kommentare hinzu und lassen den ursprünglichen Autor die Seite überarbeiten, wenn dies notwendig ist. Insbesondere zeigt dies aber, dass Wikipedia nicht die wirkliche Welt im Unternehmen ist.


"Eine Wiki ist gut für Dokumentationen, aber nicht für Kommunikation!"
Stimmt nicht. Die Kommunikation lebt und verbessert sich dank der Möglichkeiten von Confluence wie Kommentare und News.

News ist wie das Schreiben eines Tagesbuchs oder Blogs - die Leser können sie sogar als RSS Feeds abonnieren. Wir selbst nutzen News, um unsere Mitarbeiter über Neuigkeiten zu informieren oder wichtige Mitteilungen schnell zu verteilen. Das schwarze Brett konnten wir damit abschaffen. Im Gegensatz zu Mails bleiben die News in Confluence gespeichert und stehen für ein späteres Nachlesen oder Kommentieren zur Verfügung.

Kommentare sind inzwischen die Währung des Internets. Die Produktrezensionen bei Amazon sind das perfekte Beispiel. Sie sind ein guter Weg, wie Mitarbeiter zu bestehenden Informationen weiter beitragen können. Die öffentliche Dokumentation von Confluence ist ein anderes Beispiel. Die Benutzer können die Dokumentation nicht nur lesen, sie können auch Kommentare hinzufügen. In Wikipedia sind Kommentare ebenfalls möglich. Sie sind aber hinter dem Diskussionsregister von Wikipedia versteckt. Es gibt nur eine große Seite, die die Leute bearbeiten können. Dies macht es schwierig, dem Diskussionsverlauf zu folgen. Kommentare in Confluence zeigen hingegen, wer war wann gesagt hat, und zeigt zusätzlich noch ein Bild des Mitarbeiters an.


"Ich möchte nicht, dass meine Mitarbeiter ihre Zeit mit dem Erstellen von unnützen Informationen verschwenden!"
Herzlich willkommen in der Welt des Wissensmanagement. Nur wenn man Mitarbeiter ermutigt, Informationen einzustellen, kann man Wissen aufbauen und erhalten. Die Mitarbeiter sind nicht Ihr wertvollster Kapital - sondern es ist das Wissen Ihrer Mitarbeiter! Wollen Sie ihr Wissen behalten oder geht es jeden Abend aus der Tür?


"Meine Mitarbeiter würden nie ein Wiki nutzen"!
Solange Sie es nicht mal ausprobieren, werden Sie das auch nicht wirklich wissen. Angestellte werden nicht für die Benutzung eines Wikis bezahlt, sie nutzen es aber trotzdem. Vielleicht brauchen Sie nur ein paar Ermutigungen für Ihre Mitarbeiter.